KG21GA_verein zur förderung der hinterhofkultur, Karmelitergasse 21, 2. Hinterhof, Innsbruck
#55 - ZITA OBERWALDER

[STIEGENHAUSMUSIK] #55

 

ZITA OBERWALDER (A)

Buchpräsentation

"warning signs"

 

Freitag, 27. September 2019

Doors 19:30
Präsentation 20:00



Zita Oberwalders Projekte - in Folge Ausstellungen - werden vielfach durch Skizzen, die zur Arbeit entstehen, ergänzt. Inzwischen gibt es 12 gebundene Bücher, Künstlerbücher als Unikate im Format "Weltpostkarte 10,5 cm x 14,8 cm, Fotografien auf Barytpapier".

In ihren Ausstellungen arbeitet Zita Oberwalder mit dem Raum und installiert auf diesen bezogen.

Das Buch aber bleibt bei sich, oder in sich als eigenständige Originalarbeit als erster Gedankengang, der nun im vorliegenden Druckwerk Hauptmotiv wurde.

Das Buch, wird somit aus der Box / Vitrine geholt und sichtbar gemacht. Ergänzt wird der Hauptteil des Kataloges mit erweiterndem Bericht in Form eines Newspapers.

Von vielen Orten geht Gefahr aus - ob real oder empfunden, das scheint auf den ersten Blick meist Interpretationssache. Die schwarz-weissen Impressionen aus dem Londoner "Boroughs" sind für das neutrale Auge zwar noch kein Grund zur Vorsicht. Doch die Erwartungshaltung in "Warning Signs" spannt sogleich einen roten Faden zwischen den Werken und es finden sich plötzlich düstere Vorzeichen in Titeln und Motiven: Greenwich ("The Home Of Time") als Treffpunkt der westlichen und östlichen Hemispäre; der "tote Cäsar" backstage im Royal Shakespeare Theater; ein Lebensmittelladen am "Worlds End Estate", das Schild "Beware Deep Water" am "Battle of Hastings"-Schauplatz von 1066 - jene Fotografien sind keine leicht erkennbaren Hinweise im klassischen Sinne.

Sie sind jedoch Symbole für potentielle Hindernisse / Gefahrenstellen / Gefährdungen, die es als solche zu interpretieren gilt. "Warning Signs" verweist mit Poesie auf die alltägliche Dystopie einer Grpßstadt.

"Anhand analoger Fotografie, Metaphern, (magischem) Realismus und ein bißchen Zufall als kreativem Werkzeug wollte ich auf die Fragilität der gegebenen Weltstrukturen hinweisen - die vielleicht schon längst nicht mehr als selbstverständlich gesehen werden können. Die Arbeit fügrt sich so meinem erzählerischen Komplex "Hotel Europa" unter, an dem ich seit 2015 arbeite."

 

Website von Zita Oberwalder

 



                         

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